Was die Profis zu Diät war gestern sagen...
1. Warum hast du nach 30 Jahren keinen Sport, mit Sport angefangen?
Um eine gescheiterte Beziehung zu verkraften und ein neues Ziel, Herausforderung zu haben => Alpenüberquerung mit dem Mountainbike
2. Warum gerade Triathlon, und gleich die Distanzen: 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,125 Lauf?
Zunächst musste ich erst mal schwimmen lernen. Kraulen können wär schon toll, dachte ich. Von Triathlon noch keine Spur. Irgendwann mal ein Rennrad ausprobiert. Tolles Gefühl, wie es dahin rollt. Und so kam eins zum andern. Erst ein paar kleine Sprinttriathlons, dann eine Mitteldistanz und dann der erste Ironman.
Es ist einfach die Herausforderung und die Faszination zu sehen, was der eigene Körper mit entsprechendem Training schaffen kann und dabei immer Spaß zu haben.
3. Du trainiert und ernährst genau nach einem Plan, warum?
Ich denke anders ist ein solches Training mit den Umfängen und Intensitäten schnell sehr belastend für den Körper. Zum Erreichen der Ziele ist der langsame Aufbau der Muskulatur und Kondition immens wichtig. Sonst hat man nicht lange Spaß an der Sache und ständig mit Verletzungen zu kämpfen. Um die Leistung zu steigern sind bestimmte Trainingsreize zu setzen und Pausen einzuhalten, die man alleine schnell übersehen kann. Gleichermaßen spielt die Ernährung eine große Rolle im Training, insbesondere auch um die Regeneration positiv zu beeinflussen und die Leistung zu optimieren.
4. Wie wichtig ist Dir Ernährung?
Dient der optimalen Leistungserbringung und Regeneration. Und „Essen mit Spaß“ dient dem Wohlbefinden :-)
5. Was denkst Du nach einem 60 min. Waldlauf?
„Man, war das jetzt schön. Der weiche federnde Boden, die frische Luft, die Gerüche im Wald…..so fein. Gut dass ich mich aufgerafft hab. Das tat jetzt richtig gut!!!!“
6. Hast Du mein Buch gelesen?
Ja, konnte es nicht zur Seite legen und habe bis weit nach Mitternacht darin gelesen. Interessant und anschaulich geschrieben. Hat Spaß gemacht zu lesen und Ideen aufzugreifen.
7. Warum schaffst Du es, nach einem 8,9 Stunden Bürotag noch Sport zu betreiben?
Ich freu mich den ganzen Tag darauf. Danach ist der Kopf frei und man sieht viele Dinge wieder im richtigen Licht.
8. Hast Du selbst immer die Motivation, oder gibt Dir wer „Zucker und Peitsche“?
Meist hab ich selbst die Motivation. Zum einen der Bewegungsdrang nach dem stundenlangen Bürohocken, aber auch das Ziel vor Augen und das Wissen, dass für einen erfolgreichen Ironman ein konsequentes Training wichtig ist. Wenn ich einmal überhaupt keine Lust hab, gibt’s aber immer noch den Trainer (ohne Zucker, nur mit Peitsche) im Rücken, dem ich meine Trainingseinheiten mitteilen muss. Und ich kann nicht lügen.
Wenn ich allerdings gesundheitlich angeschlagen bin, dann heißt es Pause machen!
9. Wie denkst du über Seniorensport?
Find ich toll und extrem wichtig. Dabei geht es nicht um Wettkämpfe oder gar Höchstleistungen, sondern vielmehr um Bewegung und die Erhaltung einer gewissen Fitness und somit auch einer hohen Lebensqualität.
Der Spaßfaktor ist hier ganz wichtig, nicht der Ehrgeiz Höchstleistungen zu erbringen. Ich sehe es bei meinen Eltern, sie haben sich immer viel bewegt und sind heute noch fit und munter.
10. Was sind Deine nächsten Ziele?
Beim Ironman in Roth unter 11 Stunden ins Ziel zu kommen. Gesund bleiben, und noch lange viel Spaß am Sport zu haben.